Donnerstag, Januar 4

Auf Wiedersehen!

Ich verabschiede mich hiermit aus diesem Projekt.
Nachdem dieses Blog zu lange nicht aktualisiert wurde, gestehe ich mir hiemit ein, diese Seite nicht pflegen und aktuell halten zu können. Die Zeit, die ich einsparen kann, kommt anderen Projekten - wie beispielsweise meinem Abitur - zu gute.
Ich denke nicht, dass dies der endgültige Abschied aus Klein-Bloggersdorf sein wird, zumal meine Hauptinformationsquelle zur Zeit das Internet ist.
Man sieht sich, hat Spaß gemacht!

Dienstag, Dezember 19

23 der Woche

Montag, 11. Dezember; Harkortstraße

Dienstag, Dezember 12

23 der Woche

Dienstag, 12. Dezember; Blogstatistik

Freitag, Dezember 8

Wenn ich mal Rentner bin

Eine Überlegung



dann möchte ich mich am Blätterdach der Bäume im Park erfreuen.
dann brauche ich keine Mammutbäume besichtigen.

dann möchte ich meine Ziele zu Fuß und mit dem Fahrrad erreichen.
dann brauche ich kein Auto.

dann möchte ich meine Partnerin mit einem selbstgekochten Essen und einem selbstgedichteten Liebesbeweis erfreuen können.
dann brauche ich ihr nicht teure Geschenke kaufen.

dann möchte ich mir für Gespräche Zeit nehmen.
dann brauche ich kein Handy.

dann möchte ich wissen, wo ich einmal im Quartal für vernünftige Preise gut essen gehen kann.
dann brauche ich nicht in edlen Restaurants speisen.

dann möchte ich die Menschen in meiner Nachbarschaft kennenlernen.
dann brauche ich nicht Fremde von der andern Seite der Welt anschauen.

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Ich glaube, deshalb habe ich die Rentendebatte nie für wichtig gehalten.

Donnerstag, Dezember 7

Kopierliches

Diese unsäglichen DVD Intros:
teilweise nicht wegzuskippen, finden sie sich mittlerweile auf fast jeder DVD. Gerade eben wieder fast einen Brechreiz bekommen. Ich hoffe, ihr nehmt mir meine virtuellen Göbeleien nicht übel. Für mich sind diese teuer verbreiteten Werbungen fast ein Grund mir Filme aus dem Netz zu besorgen. Da sollen diese Vorspanne fehlen.

"Raubkopierer sind Verbrecher", "Raubkopierer stehlen Filme" oder "Raubkopierer haben kleine Schwänze" können zentrale Aussagen dieser einleitenden Kurzfilme sein.
Ich hatte das Bedürfnis, diese juristisch nicht ganz treffendenen Behauptungen auseinander zu nehmen.

Was macht ein sogenannter "Raubkopierer"?
Er verstößt gegen ein Gesetz, das Urheberrechtsgesetz. Mit der rechtswidrigen Vervielfältigung eines geschützen Mediums verletzt er das Urheberrechts des Urhebers.

Ist er damit ein Verbrecher?
Ein Verbrecher ist jemand, der ein Verbrechen begangen hat, also jemand, der eine Straftat begangen hat, die mit einer Freiheitstrafe von mind. 1 Jahr bedroht ist. Da bei einem Verstoß gegen das Urheberrechtsgesetz auch eine Geldstrafe üblich ist, kann hier nicht von einem Verbrechen die Rede sein.

Stiehlt ein "Raubkopierer" Filme?

§ 242 Abs. 1 StGB definiert einen Diebstahl wie folgt:

Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Quelle: Wikipedia

Es kann also auch nicht von Stehlen die Rede sein, da das "Stehlen" den Tatbestand des Diebstahls impliziert. Und das benötigt ein Wegnehmen. Ich habe noch von keinem Fall gehört, in dem der Künstler durch einen illegalen Download der Möglichkeit beraubt war, seine eigene Musik zu hören.

Haben "Raubkopierer" kleine Schwänze?
Ich glaube schon, aber ganz sicher bin ich mir da nicht. Kürzer als die von Walrössern/rossen sollen sie auf jeden Fall sein.

Sind "Raubkopierer" überhaupt Raubkopierer?
Der Begriff "Raubkopierer" ist zusammengesetzt aus den Worten "Raub" und "Kopierer". Er suggeriert einen Zusammenhang zum Raub.
Raub ist eine Form des Diebstahls mit Gewaltausübung oder Androhung derselbigen. Es besteht ja schon kein Diebstahl, wie ist dann die Benennung als Raubes gerechtfertigt?

Die Kampagne stellt für mich eine schwere Form des wirtschaftlichen Populismus(gibt es den Begriff schon, oder darf ich darauf Urheberrecht anmelden?) dar. Dem Volk wird anhand von irreführenden Begriffen aus Rechtswissenschaft und allgemeinem Sprachgebrauch ein Tatbestand vorgegaukelt, der so gar nicht besteht. Man sollte die Musikindustrie auf Verleumdung verklagen.

Quellen: de.wikipedia.org; www.raubkopierer-sind-verbrecher.de
Dieser Text spiegelt meine eigene Meinung wider. Er dient allein der Information und stellt keine Rechtsberatung dar. Das Kleingedruckte ist das tollste an einem Text.

Sonntag, Dezember 3

Die Menschheit ist ein Alkoholiker

Besoffenheit definiert sich nicht durch die Menge an Alkohol, die man zu sich genommen hat, sondern durch die Menge an Alkohol, die man seinem Umfeld vorraus hat. Betrunkenheit ist nicht absolut sondern relativ.
Enstsprechend kann man mit dem Alkohol zweier Biere im Blut in einem bestimmten Umfeld, sagen wir mal Reeperbahn und Umgebung, nüchterner sein, als man es manchmal ist, ohne Alkohol getrunken zu haben.

Donnerstag, November 30

"Welche Welt vererbst du deinen Kindern?"

Unter diesem alles besagendem Titel habe ich einen guten Artikel gefunden. Besser gesagt ein Liste von Kleinigkeiten und Veränderungen, die man im Alltag ohne große Anstrengung bewältigen kann und damit der Umwelt wesentlich zu gute kommt; also sich selbst.
Vom abschalten der Standby - Geräte über Fairtrade Kaffee bis hin zum Isolieren der Heizungsrohre ist einiges dabei. Ich glaube hier kann jeder etwas finden, das auch er umsetzen kann!
Grüße an Huhn der sich ja Gedanken macht aber noch nich so die Lösung hatte?!

diesbezüglich

Dienstag, November 28

23 der Woche

Montag, 27. November; Keplerstr.

Donnerstag, November 23

Lotti Latrous

In einem der Elendsviertel Abidjans, der ehem. Hauptstadt der Elfenbeinküste, wird seit einigen Jahren schier unglaubliches geleistet. Der Slum Adjouffou ist von unbeschreiblichem Elend, Hunger und Krankheiten gezeichnet. Besonders AIDS fügt den Menschen zusätzlich großes Leid zu und bedeutet für Kinder und junge Erwachsene meistens eine auswegslose Perspektivlosigkeit.
Nicht so in Adjouffou.
Lotti Latrous kam im Zusammenhang mit dem Beruf ihres Mannes an die Elfenbeinküste und lernte die Umstände in Abidjan während ihrer Arbeit im Mutter Teresa -Krankenhaus kennen. Durch diese Erlebnisse beeinflusst entschloss sie sich, ein Ambulatorium in Adjouffou aufzubauen und dort zu arbeiten.
Mit der Zeit kam ein Hospiz dazu und ein drittes Haus für Mütter mit Kindern ist in Planung.
Den vielen Schwierigkeiten und Problemen zum Trotz, bringt sie jeden Tag eine beeindruckende Kraft auf und gibt den Menschen Liebe, Hoffnung und Würde. Sie ist einfach für sie da.

Auf ihrer Homepage gibt es viel Interessantes zum Projekt sowie regelmäßige Updates, in welchen sie vom Geschehen in Adjouffou berichtet.

LottiLatrous
Unheimlich

Dienstag, November 21

23 der Woche

Dienstag, 21 November; Bundestr.

Freitag, November 17

Hurra!

Du fühlst dich irgendwie mies? Dir ist kalt? Es regnet? Es ist alles grau und matschig? Der Fernseher ist dir auf einmal sympathisch?
Du wohnst in Hamburg sagst du? Na und?
Raus mit dir! An die Luft! Ein bisschen Bewegung oder ein bisschen mehr und dir wird wieder warm, lauf ne Runde, geh segeln, geh klettern, Rad fahrn schwimmen und Fallschirmspringen und...... Ein Schwarm Endorphine wird sich deiner bemächtigen und dir eine schönes Wochenende bescheren!

Schönes Wochenende!

Dienstag, November 14

23 der Woche

Samstag, 11. November; Stahltwiete

Verworrene Köpfe

Franz und Co. raufen sich über eine neue Strategie zum Verbot der NPD derzeit die Haare. Abermals könnte der Verfassungsschutz hierbei zum Hindernis werden.

Interessant

Sonntag, November 12

"Faschistische Repression hat die Neigung, sich stufenweise zu entwickeln"

Der Film "The Road To Guantanamo" geht ganz schön unter die Haut.
Die authentische Geschichte der "Tipton Three", vier befreundete junge Männer aus England pakistanischer Abstammung die in Pakistan eine Heirat vorbereiten und Verwandte besuchen wollen. Während ihres Aufenthalts entschliessen sie sich, in das benachbarte, vom Krieg zwischen den Taliban und der USA aufgewühlte Afghanistan zu fahren um dort freiwillig Hilfe zu leisten. Während eines Bombardements (einer der vier geht hier verloren und ist bis heute vermisst), landen sie auf einem Flüchtlingstransport unter den sich auch Taliban Kämpfer gemischt haben. Sie werden gefangen genommen und verhört. Als sich herausstellt das alle fliessend Englisch sprechen, verschleppt man sie nach Guantanamo Bay. Dort beginnt eine über zwei Jahre andauernde Tortur aus Verhören, Folter und unmenschlichen Bedingungen.

Die Hilflosigkeit mit der die drei der Justiz der amerikanischen Regierung in Sachen Nationale Sicherheit ausgeliefert sind, macht sprachlos. Vorallem während der Verhöre - es wurde versucht, den Gefangenen Aussagen auf zu zwingen - ist der Film sehr krass.

Ein sehr sehenswerter, aber nicht einfacher Film der die Auseinandersetzung mit dem Thema fordert welche für die Verarbeitung warscheinlich unerlässlich ist.

diesbezüglich
zumFilm